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Der Weg in die Diktatur. Die Folgen der Machtübergabe vom 30. Januar 1933

Mit: Rabbiner Professor Dr. Andreas Nachama, Berlin (Vortrag) und Bürgermeister Christoph Tesche (Grußwort)
Termin: 30.01.2023, 18.00 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Kooperation: VHS Recklinghausen, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V
Anmeldung: koch@gee-online.de

Als Hitler vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde, schien es vielen Deutschen, als sei dies nur eine weitere der häufigen Regierungsbildungen, die man in der Weimarer Republik erlebt hatte. Es handelte sich jedoch um eine Regierungsbildung, mit der Politiker an die Macht gekommen waren, die von vornherein die parlamentarische Demokratie abschaffen und durch ein autoritär-staatliches politisches System ersetzen wollten, ohne freie Wahlen, ohne Parteienkonkurrenz, ohne unabhängige Justiz.

Der Vortrag wird einen Überblick über die Etablierung der NS-Diktatur im Jahr 1933 geben, die Maßnahmen der als »Machtergreifung« bezeichneten Machtübergabe dokumentieren und zeigen, dass der massive Einsatz politischer Gewalt für die Durchsetzung der NS-Herrschaft kennzeichnend war.